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Max RoithmeierAus dem Verfahren gegen Max Roithmeier, verurteilt in Italien wegen Beteiligung am Massaker in Marzabotto. Roithmeier, 1922 geboren, wohnt heute in Eurasburg. Roithmeier tritt am 31.1.1941 der SS bei und steigt am 1.5.44 auf in den Rang des SS-Unterscharführer. Zu dieser Zeit ist er Mitglied des Aufklärungsbattaillons der 1. Kompanie (Reder) der 16. Pg-Div. „Reichsführer SS“. An anderen Stellen wird erwähnt, dass er zeitweilig der Division „Totenkopf“ angehörte. Am 23.10.1944 wird ihm das Eiserner Kreuz 2. Klasse verliehen. Gegen Ende des Krieges erhält Roithmeier vom Kompaniechef Reder den Rang des Oberscharführers. Am 17.5.1945 kommt Roithmeier in Kriegsgefangenschaft. Dort hält er seinen Dienstgrad geheim. Erst 1975 gibt er gegenüber deutschen Behörden seine Funktion zu Protokoll, mit dem Ziel den Militärdienst und die Gefangenschaft für seine Rente anrechnen zu lassen. Die Zugehörigkeit zur Reder-Kompanie ist unbestritten. Roithmeier selbst gibt in einer Vernehmung an, es sei möglich, dass er an der „Operation in Marzabotto“ beteiligt gewesen sei. Dokumente und Zeugen belegen seinen militärischen Status und die Anwesenheit zur Zeit des Massakers. Roithmeier wurde dementsprechend für die Beteiligung an dem Massaker als Zugführer mit Kommandoaufgaben verurteilt.
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