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Kundgebung in Saarbrücken am 1.12.07 - Paul Albers Am 1. Dezember fand in Saarbrücken im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages gegen NS-Kriegsverbrecher eine Kundgebung auf dem Rathausplatz statt. Rund 50 Menschen aus allen Altersspektren waren zusammengekommen um auf den in Saarbrücken lebenden und in Italien wegen des Massakers in der der Stadt Marzabotto verurteilten NS-Kriegsverbrecher Paul Albers aufmerksam zu machen.
Die Kundgebung am Mittag wurde mit Musik und Redebeiträgen gestaltet. Dabei wurde die Aktion vom Vormittag erläutert und auf Paul Albers und seine Verbrechen eingegangen. Bei einem Teach-In durch die Antifa Saar / Projekt AK wurde auf die historische Rolle des Saarlandes vor, während und nach dem Nationalsozialismus eingegangen. So hieß es dort beispielsweise: „Mit politischen Entwicklungen verhält es sich all zu oft wie mit persönlichen Lebenswegen: Chancen, die einmal verpasst sind, bieten sich in der Ursprungsform nicht wieder. Eine historische Chance war die mögliche Abtrennung von Deutschland in den Jahren 1920-1935. Von einem autonomen Saargebiet aus hätte der Kampf gegen Deutschland, so lang wie möglich, organisiert werden können, während das Territorium als Fluchtort oder Übergangslösung für jene hätte fungieren können, die von den Herrenmenschen gejagt wurden. Diese Möglichkeiten mussten Utopie bleiben, weil es nicht genügend Menschen gab, die dieser Zielsetzung hätten nachkommen wollen. Die Menschen wollten anderes, sie wollten ein judenfreies Saargebiet im Deutschen Reich, von dem aus der totale Krieg geführt wurde“. Im Verlauf des Aktionstages in Saarbrückenwurden 2000 Flugblätter verteilt und am Ende der einstündigen Kundgebung wurden an die TeilnehmerInnen noch Plakate der Initiative „Keine Ruhe“ verschenkt. Im Regionalteil der Saarbrücker Zeitung gab es bereits am Aktionstag selbst einen längeren Bericht und auch bei der Kundgebung war wieder Presse vor Ort. |
Ein Denkmal für Mittenwald!
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Gegen jeden Krieg! |