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Aktionstag Mai 2006Wissen Sie, dass in ihrer Nachbarschaft ein in Italien verurteilter Kriegsverbrecher wohnt ?Flugblatt und Bilder vom Aktionstag im Mai bei Georg Rauch in Rümmingen Georg Rauch (1921), Rebackerweg 11, Rümmingen, beteiligte sich 1944 an einem Massaker in dem kleinen Bergdorf St. Anna die Stazzema in Italien, bei dem in wenigen Stunden 560 Frauen, Kinder und ältere Männer ermordet wurden. Die DorfbewohnerInnen wurden am 12. August 1944 früh morgens auf dem Kirchplatz zusammengetrieben und mit Maschinengewehren regelrecht niedergemäht, die Leichen und Häuser des Dorfes anschließend mit Flammenwerfern abgefackelt.
Aufruf zum ersten Aktionstag am 6. Mai 2006Die Mörder von Sant’Anna di Stazzema sind unter uns - Bundesweiter Aktionstag
Die Mörder von Sant 'Anna sind unter uns: Erster Bundesweiter Aktionstag für die sofortige Anklageerhebung gegen NS-Tätervon: Bündnis gegen Antisemitismus/Frankfurt Am Samstag vor dem 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Faschismus, planen regionale Gruppen und Initiativen einen gemeinsamen Aktionstag in Hamburg, Wollin/Brandenburg, Düsseldorf, Dortmund, Krefeld, Freiberg, Ortenberg/Frankfurt und Rümmingen/Freiburg. In all diesen Orten leben ehemalige Angehörige der 16. SS-Panzergrenadier-Division, die 2005 in Italien als Kriegsverbrecher zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden sind.
Gropler // Bericht über die Kundgebung in Wollin (Brandenburg) am 6. Mai 2006Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages zu den Massakern in Sant’ Anna durch die 16. Panzergrenadierdivision, bei dem sieben ehemalige Angehörige dieses SS-Verbandes an ihren Wohnorten besucht wurden, mobilisierte die Initiative gegen den Schlussstrichn sowie die VVN-Berlin zu einer Kundgebung ins brandenburgische Wollin. Hier lebt Karl Gropler, Jahrgang 1923, der vom Militärgericht in La Spezia gemeinsam mit neun anderen ehemaligen SS-Angehörigen im Juni 2005 zu lebenslanger Haft wegen seiner Beteiligung an dem Massaker verurteilt wurde.
Horst Richter - Netter Opa von nebenan? Kein Schutz für NS-Täter!Bundesweiter Aktionstag gegen in Italien verurteilte WehrmachtIm Frühjahr 2006 informierten wir mit einem ersten bundesweiten Aktionstag die Nachbarn der Verurteilten an ihren Wohnorten über die NS-Verbrechen in Italien. Heute sind wir wieder hier, um zu informieren und anzuklagen. Mehr als 60 Jahre sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vergangen. Die meisten von Wehrmachtssoldaten und SS-Angehörigen verübten Verbrechen wurden bis heute nicht gesühnt. Die Täter selbst wurden in den seltensten Fällen öffentlich und haben in der Regel das Image des „netten Opas von nebenan“. SS-Kriegsverbrecher Horst Richter lebt unbehelligt unter uns
Bericht vom Aktionstag am 6.5.06 bei RauchDer in Italien wegens Mordes zu lebenslanger Haft verurteilte SS-Mann Georg Rauch wohnt im Rebackerweg 11 in Rümmingen bei Lörrach etwa 50 km südlich von Freiburg an der Grenze zur Schweiz. Am 6. Mai 2006 fuhren zwei Dutzend AntifaschistInnen in das Dorf und verteilten mehrere hundert Flugblätter. Mit Transparenten, Fahnen, Megaphon und Sirene wurde auf die unerträgliche Situation aufmerksam gemacht, dass Georg Rauch für seine Verbrechen in Deutschland noch immer nicht zur Rechenschaft gezogen wird.
Aktionstag am 6. Mai 2006 bei ConcinaAm 06. Mai fanden in Freiberg und in weiteren Städten Deutschlands Aktionen gegen in Italien als Mörder verurteilte Männer statt. Diese sind beteiligt gewesen, an der Ermordung von 560 italienischen Zivilisten.In Freiberg gab es einen Infotisch, Diskussionen und eine Unterschriftenaktion. Bei dieser kamen über 130 Unterschriften zusammen. Die Aktion wurde von etwa 40 Antifaschist_innen unterstützt.
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