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Milde, Max12.12.07 // Pressemitteilung des Arbeitskreises „Keine Ruhe den NS-Kriegsverbrechern“Am 1.12.2007 hat der Arbeitskreis im Rahmen des bundesweiten Aktionstages „Keine Ruhe den NS-Kriegsverbrechern“ zusammen mit 100 Antifaschistinnen und Antifaschisten vor dem Haus des in Italien wegen Kriegsverbrechen verurteilten ehemaligen Wehrmachtssoldaten Max Josef Milde eine Kundgebung abgehalten. Diese Aktion hat in den Medien eine breites Echo ausgelöst. Dabei wurden sowohl von der Anwältin Mildes, Barbara Kopp, als auch von dem bei Buten un Binnen interviewten Historiker Stefan Klemp Behauptungen aufgestellt, die wir nicht unwidersprochen stehen lassen wollen.
Netter Opa von nebenan? - Flugblatttext zur Aktion am 1.12. in BremenSchluss mit dem Schutz für NS-Täter Heute, am 1.12.2007, findet ein bundesweiter Aktionstag „Keine Ruhe den NS-Kriegsverbrechern“ statt. Ziel ist, die in Italien wegen Kriegsverbrechen verurteilte ehemalige Wehrmachtssoldaten auch hier zur Verantwortung zu ziehen. Mehr als 60 Jahre sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vergangen. Die meisten von Wehrmachtssoldaten und SS-Angehörigen begangenen Verbrechen wurden bis heute nicht gesühnt. Die Täter selbst blieben in den meisten Fällen unbehelligt und haben in der Regel das Image des „netten Opas von nebenan.“
Aktion gegen NS-Kriegsverbrecher in Bremen - Max Milde Im Rahmen des Aktionstages“ NS-Verbrecher zur Verantwortung ziehen“ fanden heute, am 1.12.2007, Aktionen in insgesamt 12 Städten in der BRD und Östereich statt.
Kriegsverbrecher Max Milde aus BremenMax Josef Milde wurde am 20. 11. 1922 in Niederhermsdorf geboren, er ist ehemaliger Unteroffizier der Wehrmacht , Mitglied im Musikkorps und später der Feldgendarmerie der Fallschirm-Panzer-Division Hermann Göring, einer Elitedivision der Luftwaffe.
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