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Sant'Anna di StazzemaUnvergessen – und noch immer ungestraft | Neues Deutschland, 13.5.11Gedenken an Opfer von Massakern der SS in Italien von Wut über nicht bestrafte Täter geprägt Zehn Angehörige der Waffen-SS können trotz ihrer Verurteilung in Italien frei in Deutschland leben. Überlebende des Massakers von Sant'Anna di Stazzema fordern weiterhin die Bestrafung der Täter. Für Hoffnung sorgt der Regierungswechsel in Baden-Württemberg, wo die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen leitet. Das Massaker in Sant'Anna und die schleppenden Ermittlungen in der BRDAm 12. August 1944 überfiel die 16. SS-Panzergrenadierdivision "Reichsführer SS" das norditalienische Dorf Sant’ Anna di Stazzema. Unter dem Vorwand, Sie trieb die BewohnerInnen zusammen, warf Handgranaten in die Menge und erschoss wahllos alle, auf die sie traf. 560 BewohnerInnen von Sant’ Anna wurden ermordet, nur wenige entkamen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges leben die Täter unangefochten in der Bundesrepublik Deutschland. Erst 60 Jahre später begann in La Spezia der Prozess gegen die Verantwortlichen. Das Urteil, am 23. |
Entschädigung jetzt!
Ein Denkmal für Mittenwald!
Entschädigung aller NS-Opfer! Keine Straffreiheit für Kriegsverbrecher! Keine Ruhe! Prozess gegen den Gebirgsjäger Josef Scheungraber in München: Gegen jeden Krieg! |